#67: recap in progress - Überforderung
Shownotes
Hallo und herzlich willkommen zu recap in progress, der monatlichen Rückschau mit Katharina Lehr-Splawinski von "wienernull" und mir Linda Fress von "sober art". Heute sprechen wir über das Thema Überforderung. Sehr spannend, ganz viel Freude mit dieser Folge.
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00:00:00: Aber ich glaube, es hängt eben mit Kompetenz zusammen.
00:00:03: Oder also nicht im Sinne von jetzt objektiv sondern subjektiv.
00:00:07: Also habe ich das Gefühl dass ich diese Aufgabe, diese Lebensphase dieses Problem diesen Konflikt etc.
00:00:17: lösen kann?
00:00:19: Habe ich für mich die weiße ich, dass ich das schaffen kann Dass ich vielleicht Hilfe brauche aber auch das ist ja ein super guter Lösungsweg.
00:00:28: Ich hole mir einfach jemanden dazu.
00:00:30: Hallo und herzlich Willkommen zu Sauberart beziehungsweise Recap in Progress.
00:00:36: Unser
00:00:36: Monatsrückblick, Katharina Lersblowinski von Wiener Null und ich Linda Fress von Sauber Art.
00:00:42: Wir schauen uns an.
00:00:43: hey welche Themen sind so begegnet
00:00:45: im letzten
00:00:45: monat?
00:00:46: wir teilen all unsere Struggles unsere learnings
00:00:50: Und
00:00:50: ja schau nach links und rechts besprechen alles mögliche Kern aber auch natürlich immer wieder zum Thema Alkohol und Nüchternheit zurück.
00:00:59: Heute ein sehr spannendes Thema, es geht um Überforderung und wir wünschen euch jetzt ganz viel Spaß mit dieser reichhaltigen Folge.
00:01:20: letzten Monat nicht gesehen zum Recap, aber schön dass du wieder da bist.
00:01:26: Ja das ist wahr!
00:01:27: Das ist sicher einfach wie wir damals auch gesprochen haben irgendwie alles nicht so gut ausgegangen.
00:01:33: due to Zeitmanagement bisschen Überforderung ein bisschen viel zu tun Aber umso schöner dass wir es heute wieder schaffen und ja direkt reingehen in das Thema würde ich mal sagen
00:01:49: In das Thema, du hast es schon angeschnitten.
00:01:52: Passend dazu... Ich habe's letztes Mal auch glaube ich auch schon angeteasert.
00:01:56: Wir sprechen heute über
00:01:58: Über-Überforderung?
00:02:01: Über-überforderung!
00:02:04: Böses Stress und so weiter.
00:02:07: Und ich glaub' Das ist ein sehr sehr spannendes Thema Was vor allen Dingen auch zu allen möglichen Bereichen gut passt Denn man kann mit ganz viel überfordert sein.
00:02:18: Ich denke, man kann mit Jobtechnisch überfordert sein.
00:02:21: Man kann mit Beziehungen überforderd sein.
00:02:23: Mit sich selbst überforderede sein!
00:02:25: Mit Situationen und Entscheidungen.
00:02:28: Mit Zielen die man sich selbst steckt.
00:02:30: Mit Orientierungslosigkeit.
00:02:33: Mit allem Möglichen.
00:02:35: Magst du vielleicht rein starten auch einen Hinblick auf den letzten Monat?
00:02:42: Was ja oder ganz allgemein natürlich... Wie definierst du für dich Überforderung?
00:02:50: Ja, auf jeden Fall.
00:02:51: Ich glaube das Thema... also du hast es eh schon angeschnitten Das Thema über Forderungen kennen wir alle.
00:02:58: Es ist auch immer ganz spannend zu sehen oder für mich einfach zu definieren wie Überforderung im Gegensatz zu Stress steht Weil wir alle kennen Stress Wir alle kennen Überforderungen.
00:03:11: Man verwendet die Begriffe dann noch sehr synchron würde ich auch sagen.
00:03:18: Aber ich habe dann mal, auch jetzt länger nach dem... Also du weißt es ja eh, ich war die letzten zwei Wochen auf Urlaub, hab mir ein bisschen eine Auszeit genommen und das war super!
00:03:28: Und hab auch ein bisschen reflektiert über wie definiere ich eigentlich Überforderungen?
00:03:33: Wie definiere Ich Stress?
00:03:36: dass ich das eben auch sehr oft selber glaube, wie ganz viele Zuhörerinnen synchron verwende im Sinne von Ich habe Stress im Alltag.
00:03:42: Ich bin überfordert mit mir, mit der Situation und mit der Arbeit und und und aber das Stress für mich einfach wirklich auch diese dieses Stressspitze ist ja also Stress kann auch natürlich wenn es kurzfristig ist und nicht chronisch, aber Stress kann auch kurzfristige etwas sehr aktivierendes sein.
00:04:00: Während Überforderung sich so ein bisschen einschleicht würde ich sagen also das ist so ein leises Hintergrundrauschen was dann aber doch immer stärker wird und auch immer greifender wird durch unterschiedliche Symptome.
00:04:15: oder ja einfach einfach atmen und weisen wir's Wie es zu Tage tritt, also so ein bisschen Überforderung als leiser Dauerzustand.
00:04:26: Kennst du das auch?
00:04:31: Ja ich bin mit gewissen Themen überfordert...
00:04:36: Aber kurzfristig schuldige oder...?
00:04:39: Nein das würde ich schon unterschreiben.
00:04:41: Das sind eher so langfristige Dinge die mich irgendwie permanent überfordern an die ich mich irgendwie schon gewöhnt habe dass mich das überforderte die ich einfach angehen möchte.
00:04:54: Das sind immer Themen, wo ich denke, ich habe nicht genug Wissenkompetenz oder so.
00:05:02: Es spielt ja auch immer damit rein.
00:05:04: Ich mir denke, okay, ich kriege diese eine Sache irgendwie nicht so richtig hin.
00:05:08: also bei mir ist es voll im Moment aber ich kann's eh so Social Media zum Beispiel überfreut mich voll.
00:05:15: Es ist, ich hab's eh schon mal gesagt.
00:05:17: Ich sag es ganz ehrlich so... Das ist irgendwie noch schwierig aber er weiß, kriegt das auch noch hin ja?
00:05:26: Hier dem Podcast das ist zum Beispiel ein Medium wo ich voll Spaß dran habe und so weiter und Social Media ist ein bisschen schwankend hin und her.
00:05:35: Und ich glaube das kennen wir ganz viele also auch ein bisschen so einen Druck den man sich dann selbst macht.
00:05:42: Genau das ist jetzt nur so.
00:05:45: Beispiel, ich glaube so als ganz großer Dauerzustand kenne ich nicht.
00:05:50: Ich glaube das sind dann eher Themen die würde ich dann vielleicht gar nicht als...ich würd schon sagen sie überfordert mich aber nicht als allzu große Belastung sondern ich weiß schon dass ich daran arbeiten kann dass es vielleicht Leute gibt die sich in dem Gebiet gut auskennen diese Beleute nur kontaktieren muss dass es absolut Wege gibt nur ich irgendwie noch nicht die Schritte gegangen bin.
00:06:12: also ein bisschen so.
00:06:13: eigentlich gibt es Ehlösungen.
00:06:16: Und dann als Dauerzustand, das war ja die Frage genau und ich glaube also weil du so differenziert hast zwischen Stress- und Überforderung, da stimme ich dir total zu was du über Stress gesagt hast dass es auch sehr positiv sein kann, dass er pushen kann und Stress an sich ist glaube ich gar nicht so das Problem sondern langfristiger Stress, oder?
00:06:41: Und nicht vielleicht mündet das dann in überfreust... also vom Begriff her.
00:06:46: Ja,
00:06:47: darauf wollte ich hinaus ja!
00:06:49: Also deswegen habe ich auch so stark unterschieden dadurch wobei natürlich auch dass eine zum anderen führen kann.
00:06:54: und Stress Es gibt ja auch nicht nur diesen kurzfristigen guten Stress, der piekt und dann wieder abfällt.
00:07:00: Das gibt natürlich auch den Stress, dass er länger anhält oder kruppnisch wird und der dann eben in Überforderung oder Erschöpfung oder Interressionen endet.
00:07:10: Ja es ist nie nur ein Gefühl sondern irgendwie so einen Bündel an Gefühlen das sich da in unterschiedliche Richtungen entladen kann.
00:07:17: Und Stress ist ja auch was sehr Körperliches?
00:07:21: Also wir schütten bestimmte Hormone aus, also mehr vermehrt Kortison und so.
00:07:26: Und es ist eine körperliche Sensation.
00:07:29: Also dieses... Hörerpuls, vielleicht Schweiß, Angespanntheit, Stress, Herzlaut, Stress-Schweiß.
00:07:43: Auch dieser Stress-schweiß
00:07:44: oder das Kind auch?
00:07:45: Das Kind ja doch, oder?
00:07:47: Ja, man fängt an zu stinken.
00:07:52: Ich fang voll an zu stinken.
00:07:54: Mir liegt mir so, boah krass jetzt war ich wirklich gestresst.
00:07:57: Halleluja!
00:07:59: Weniger Kunstfaser tragen.
00:08:01: Weniger Kurs?
00:08:02: Aber mach' ich gar nicht.
00:08:04: Okay na aber ich kenne das nur wenn man... Wenn wir einen Schlitz dann hatten und so keine Ahnung.
00:08:09: poliesterhaltige Sachen haben Nicht nur Poliester Dann
00:08:13: kann auch ein Mischgewebe sein.
00:08:17: Ja nein nein es ist Baumwolle.
00:08:19: also Ja, leider
00:08:20: ist das gar nicht hinterfassbar.
00:08:22: Oder Leinen oder prozenter Tolleinen?
00:08:25: Wir können alles rauskarten!
00:08:27: Wieso willst
00:08:27: du denn alles
00:08:28: rauskatten?!
00:08:29: Ich will nicht
00:08:30: alles raus katten!
00:08:33: Lässt man sich das erinnern und bitte fast du siehst jetzt nicht falsch auf.
00:08:36: aber so diese Baumkäfer die dann zu anfangen zu riechen wenn sie gestresst sind kennst du
00:08:43: die?
00:08:44: Die?
00:08:44: äh ja... Ich glaube schon, heißen die Baumkäfer?
00:08:51: Ja alle sagen immer dass sie stinken.
00:08:53: Aber ich habe nie erlebt das die stinken.
00:08:57: Die stinken nur wenn Sie gestresst sind.
00:08:59: Dann sind sie meiner Gegenwart und wir sind entspannt.
00:09:04: Nein!
00:09:10: Wir haben früher auch sehr hoch gewohnt... Da mit dem Donaukanasen zu viele Bäume und dann sind die immer reingeflohen.
00:09:17: Und alle waren mal Stinkgekäfer.
00:09:19: zu denen gesagt, ich habe es irgendwie nie so verstanden weil hier kann ich stinken aber vielleicht hab' ich was mit der Nase?
00:09:26: Hoffentlich!
00:09:29: Ich hab mich keinen Spitzen davon nämlich nix weiß.
00:09:33: Nein, nein, nein.
00:09:35: Aber egal.
00:09:38: Lass wieder zurückkommen.
00:09:39: Wo waren
00:09:39: wir?
00:09:40: Ah Stress
00:09:41: ja eine körperliche... Reaktionen, weil einfach ganz viel im Körper passiert.
00:09:47: Was momentan auch total okay ist und nicht schlimm wie jedes andere Gefühl auch.
00:09:54: Auch Trauer ist nicht total schlimm sondern ein gutes Gefühl.
00:09:58: was also das Daseinsberechtigung hat das meine ich Und ja auch zu etwas dient Problematisch wirds wenn es eben diese Dauerbelastung ist und wir gar nicht mehr in die Entspannung kommen Dann landen wir früher oder später wahrscheinlich in irgendeiner Form von Burnout.
00:10:24: Anzeichen von Erschöpfung, die sich ja auch viele kennen... Zumindest für mich war es immer irgendwie so diffus bis ich das dann kategorisiert habe.
00:10:35: Weil ich bin dann in diese verschiedenen Kategorien gegangen, also diese körperlichen Anzeigen mit Zwischenmüdigkeit oder Schlafprobleme und Verspannungen aber auch emotionale Anzeiche wie Stichwort Reizbarkeit oder auch Lehre Inhaltere Lehre, das kennt glaube ich auch jeder oder viele.
00:10:56: wenn man dann innerlich so taub ist weil man auch ständig überfordert ist was ja eigentlich ein total gutes Schutzschild ist vom Körper.
00:11:04: Du bist halt ständig so einen möglichen Reizen ausgesetzt dass der Körper irgendwann entscheidet okay nö es mir jetzt zu viel ist genug es reicht Ich fahre jetzt mal runter und kann mich sozusagen resetten.
00:11:16: also viele inklusive mir ich weiß nicht wie es dir da geht aber gehen ja dann zum Beispiel auch gerne schlafen wenn es einfach zu viel ist.
00:11:23: Also kennt man ja von sich selber langer anstrengender Tag, wenn man aber noch ins Bett.
00:11:28: Aber dann auch Anzeichen wie kognitive Anzeigen dass du Konzentrationsprobleme hast das man irgendwie anfängt zu prokrastinieren.
00:11:38: also no judgment hier einfach nur was ich für mich einfach mal raus gefiltert habe ohne irgendwie ein Anspruch auf Vollständigkeit und das ist irgendwie auch so dieses spannende oder dass man oft diese diffusen Gefühle hat Und dieses Gefühlskneul nenne ich es immer noch so gern.
00:11:56: Und sich dann aber auch nicht ganz sicher ist, okay was fühle ich da gerade?
00:12:01: Was darf ich fühlen?
00:12:02: oder was versuche ich da auch gerade intuitiv wegzudrücken oder zu betäuben?
00:12:06: Stichwort irgendwie, weiß nicht, ein Blödsinn im Fernsehen schauen.
00:12:10: Es spricht ja überhaupt nichts dagegen das zu machen wenn man das haben möchte.
00:12:13: Aber es ist halt so.
00:12:15: warum mache ich das?
00:12:16: Mache ich das einfach um grad rauszukommen aus meinem Leben?
00:12:20: Um abzuschalten, mache ich das um zu entspannen oder versuche ich bald irgendwie alles andere zu geholfen?
00:12:25: Also... Ein paar Überlegungen
00:12:29: hierzu.
00:12:30: Ja, mega gute Punkte!
00:12:32: Ich finde es total cool was du da gesagt hast also insbesondere gut zu hören wenn man selbst vielleicht nicht so das Gefühl dafür hat dass man überfordert sein kann.
00:12:44: Also eine Überforderung ohne wirklich zu wissen dass wir überforderd sind und das äußert sich eben in Prokrastination zum Beispiel, wenn wir jetzt dabei bleiben oder all die Dinge, die du halt gerade erwähnt hast.
00:12:57: Ja das ist und dass es gut weil wenn wir darüber reflektiert sind und das irgendwie bei uns bemerken sich mal ehrlich die Frage zu stellen okay was stresst mich hier eigentlich?
00:13:07: Also was überfordert mich denn wirklich?
00:13:11: ich glaube das ist für viele schon abstrakt.
00:13:13: Hundertprozentig da bin ich ganz bei dir Was überfordern mich gerade oder schon seit längerem?
00:13:20: Und warum eigentlich?
00:13:21: Also das kann ja hundert unterschiedliche Ursachen haben, aber so dieses Warum auch auszufiltern.
00:13:27: Ja also okay fair enough.
00:13:29: ich sage jetzt ein blödes Beispiel oder einfach nicht auf mich bezogen Aber so allgemein mich überfordert irgendwas im Job Oder wenn man dann sagt mich überfordert meine Arbeit, aber was genau überfordet mich an der Arbeit?
00:13:45: überfordern Die Verantwortung überfordert mich die Verantwortung, überfordet mich die unklare Rollenverteilung.
00:13:53: Überfordert sich vielleicht mein Zeitmanagement oder unkläre Kommunikation.
00:14:00: Also was ist genau diese Überforderungen am Ende des Tages?
00:14:04: Weil das ist halt so ein schwammiger Begriff!
00:14:07: Überforderung ist so ein Signal vom Körper dass irgendwas nicht passt.
00:14:11: fair enough aber ich muss dem auch nachgehen.
00:14:14: Das reicht ja nicht, wenn ich das Signal wahrnehme.
00:14:16: Oder es hilft schon mal, das Signal zu nehmen und dann vielleicht auch weit zu gehen und schritten zusammen.
00:14:21: okay was passiert da?
00:14:23: Also wie war's überfordert?
00:14:25: Richtig
00:14:25: richtig guter Punkt.
00:14:27: also wenn wir in der Situation sind zu merken boah das wird mir eigentlich alles zu viel gar nicht so genau zu wissen was aber genau?
00:14:33: was ist mir eigentlich zuviel in den Schutzmechanismus oder sich abzulenken oder was Lustiges zu machen, sein Handy rauszunehmen und einfach rumzuscrollen.
00:14:46: Ich jetzt auch bei Alkohol natürlich auch kann total überfordern zu merken ich habe irgendwie ein Problem oder mein Alkohl-Konsum ist nicht so wie ich es mir wünsche.
00:15:01: gleichzeitig Ein Leben, also die Vorstellung eines Lebens ohne Alkohol und dass ich nie wieder trinke.
00:15:08: Die Vorstellung überfordert mich aber das ist ja auch über was denn genau?
00:15:13: Also überforderd mich die Vorstellungen, dass ich nicht mehr die vermeintlich gleiche Zeit mit meinen Freunden habe, überfordered mich, dass sich nicht weiß was ich dann trinken soll, überordert mich der Gedanke, dass vielleicht ausgegrenzt werde, befordert wie ich mich vielleicht körperlich fühle.
00:15:30: Oder
00:15:30: erfordert nicht der Gedanke, wer ich ohne Alkohol bin oder was ich dann... ...oder ob ich überhaupt noch habe?
00:15:35: Ja!
00:15:36: Was ich dann mache.
00:15:37: Das ist gut.
00:15:38: Das halten wir nochmal fest.
00:15:39: also genau hinschauen und was genau überfordert mich denn?
00:15:43: weil?
00:15:43: dann kann ich da auch ansetzen und dann kann Ich auch leichter eine Lösung dafür finden.
00:15:49: Wie will ich denn leben überhaupt?
00:15:51: ja?
00:15:51: Also das eigene Werte und Kompass oder das eigene Wert an Moralsystem als Kompasse dass man sagt okay Vielleicht überfordert mich gerade etwas in meiner Lebensrealität, kann ja auch privat sein oder beruflich oder sonst was das einfach nicht meinen Wertekompass von spricht.
00:16:10: Von Beziehung die ich dann zum Beispiel trotzdem weiter lebe weiß ... weiss nicht weil ich vielleicht nicht genau hinschau oder ist auch selbst nicht erkenne oder auch nicht erkennen möchte oder einfach die ganzen Gefühle wegdrücke.
00:16:25: Das heißt ohne dieses Diese innere Klarheit kann ich auch nicht erkennen, was genau das Überfordernde daran ist.
00:16:34: Also Stichwort Alkoholgutes Beispiel.
00:16:37: Mich überfordert der Gedanke wenn ich daran denke dass ich nie wieder trinke.
00:16:42: aber warum überfordern mich der Gedanker?
00:16:44: Was steckt er dahinter?
00:16:47: Und ich gehe noch mal darauf zurück.
00:16:48: Ich habe es schonmal gesagt, aber ich glaube das hängt eben mit Kompetenz zusammen oder also nicht im Sinne von jetzt objektiv sondern subjektiv.
00:16:56: Also hab' ich das Gefühl dass ich diese Aufgabe, diese Lebensphase dieses Problem diesen Konflikt etc.
00:17:06: lösen kann.
00:17:08: Hab' ich für mich die weiße ich, dass ich das schaffen kann?
00:17:12: Dass ich vielleicht Hilfe brauche Aber auch das ist ja ein super guter Lösungsweg.
00:17:17: Also ich hole mir einfach jemanden dazu, weil ich denke, ich schaffe es alleine nicht aber das ist eine ganz starke Kompetenz.
00:17:27: Genau!
00:17:29: Wenn da eben mein Mangel besteht und so das Selbstbild ist... Ich schaff das einfach nicht.
00:17:36: Ich kann das nicht, habe zu große Angst, bin perfektionistisch.
00:17:42: Ich habe so viel große Angst zum Scheitern, ich meine das jetzt gar nicht auf Alko sondern ganz allgemein.
00:17:47: Wenn ich mich selbst enttäuschen, dann ist die Überforderung natürlich hat kriegt viel Raum.
00:17:58: Ja bzw.
00:17:59: wird viel gefüttert.
00:18:03: Kompetenz angesprochen hast.
00:18:05: Jetzt verstehe ich auch, was du gemeint hast und es ist lustig weil ich habe erst letztens ein Gespräch mit meiner Psychotherapeutin darüber geführt über die Kompetenz, die eigene seine Gefühle zu fühlen und sich erlauben zu fühlten.
00:18:19: also im Sinne von glaube ich hab' ich die kompetenz zum Beispiel die Trauer auszuhalten oder dieses Gefühl das an meinem Selbstwert nagt mir selbst oder jemand anderen oder anderen Personen nicht zu genügen als einfach die Kompetenz dieses Gefühl, zuzulassen noch auszuhalten.
00:18:37: Ja oder auch beruflich habe.
00:18:39: ich denke ich kann in diese Rolle dieser neue berufliche Rolle diese neue Position mit vielleicht mehr Verantwortung Kann ich das halten?
00:18:49: Kann ich da rein wachsen und oft geht es ja auch nicht darum ob Ich jetzt schon diese kompetenz habe sondern einfach nur um das Selbstbewusstsein oder so diesen Selbstwert.
00:19:02: Ja, ich kann es jetzt noch nicht aber ich werde es können.
00:19:04: also im Prozess Ich werde das schaffen dass selbstvertrauen genau ja richtig dass selbst vertrauen und Das ist glaube ich noch viel wichtiger als die Kompetenz an sich Weil wenn ich selbst Vertrauen habe, dann werde ich Dinge trotzdem angehen.
00:19:25: Auch wenn ich sie jetzt noch nicht kann weil ich hab in mir immer das Gefühl hey aber ich werde es trotzdem schaffen.
00:19:31: Wie auch immer?
00:19:32: Ich weiß noch nicht wie Aber es wird funktionieren.
00:19:38: Na klar und wie sollst du niemand von Natur aus kompetent ein etwas?
00:19:43: Du brauchst dir selbst vertrauen um die Kompetenz zu erlangen Und das ist ein ganz wichtiger Punkt, den du gesagt hast.
00:19:50: Also selbstvertrauen, Selbstvertrauen – ich vertraue mir selbst dass ich es irgendwann kann oder dass ich's zumindest versuche.
00:19:58: Das ist ja oftmals dieser Punkt diese Sachen zu versuchen und anzugehen mit einer positiven Grundhaltung mehr selbst und anderen gegenüber.
00:20:18: Okay, also wir fassen zusammen.
00:20:20: Wir haben zwischen Stress und Überforderung unterschieden und gesagt, Stress ist eigentlich gar nicht so schlimm wenn es einfach nur kurz ist und sich im Rahmen hält und nicht zu einem Dauerstress wird.
00:20:34: überfordert sein kann man mit vielen.
00:20:37: Und wir haben gesagt hey Es ist glaube ich gut mal zu schauen Also du hast das so schön gesagt Was bin ich denn genau überforderd?
00:20:47: Und da mal wirklich sich ernsthaft zu fragen und gut hinzugucken, das bringt einen wirklich sehr viel weiter.
00:20:57: Auch was mit der eigenen Selbstvernehmung und den vermeintlichen Kompetenzen die man hat oder sich selbst zuspricht oder nicht zu tun hat... Wie kommen wir raus aus der Beforderung, Kathi?
00:21:08: Der erste Schritt ist natürlich zu erkennen dass ich dass ich überfordert bin, egal ob jetzt kurz oder langfristig.
00:21:14: Oder mit welchen Themen und mich halt ein bisschen damit auseinanderzusetzen bzw.
00:21:19: zu reflektieren, wahrnehmen statt wegzudrücken.
00:21:22: Ja oft ist ja auch im gewohnten bleiben wo man sich sicher fühlt, dass wenn die Situation gar nicht so mega geil ist aber wir kennen es und der Schritt raus ist für manche einfach schwierig
00:21:33: beruflich schwierige situation private privatschwierige situation das man das Gefühl hat einen Mann fliegt, ich weiß nicht die Decke auf dem Kopf und man weiß gar nicht wo man anfangen soll.
00:21:46: Also das ist ja auch ein Zeichen von Überforderung dass man sich dann denkt oder auch in kleineren Maßstab an einem stressigen Tag was ist jetzt eigentlich wirklich wichtig?
00:21:56: also so diese Prioritäten klären?
00:21:59: Was du auch ganz gerne immer sagst wenn ich dich zu dir darf Kann ich jetzt tun, damit es mir irgendwie besser geht?
00:22:09: Mal
00:22:09: kurz zur Erklärung.
00:22:10: Dass das gesagt als ein Tool um eigentlich geht's darum Momentum zu schaffen also so in einen Flow zu kommen und das Gefühl zu bekommen hey ich schaff was und damit ist gemeint dass man die wichtigste Aufgabe des Tages Als erstes erledigt Und so hat man das Gefühl
00:22:32: Also das Bett machen.
00:22:34: Das wär die wichtigste.
00:22:35: Mach dein Bett und du wirst Millionär... ...rinnen!
00:22:39: Ach so, ist das so?
00:22:40: Ja, da gibt's auch so Leute, die das so sagen oder...?
00:22:44: Achso diese
00:22:44: Lebensratgeber.
00:22:46: Ich künfe
00:22:47: Uhr fünfzehn auf und mach dein Bett.
00:22:50: Die macht immer mein Bett, es hat nie geklappt.
00:22:54: Sorry ich hab dich unterbrochen.
00:22:56: Nein!
00:22:56: Ähm ja halt einfach die wichtigsten Aufgaben.
00:22:59: Es muss gar nicht die schwierigste sein aber manchmal ist es.
00:23:02: Meistens sind das dann noch die schwierigste.
00:23:03: Aber kann auch ein E-Mail sein, dass einfach total wichtig ist was man ja nicht an Zeit aufschiebt oder ein Telefon naht oder irgendwas Kleines, es kann auch klein sein.
00:23:11: Das heißt nicht, dass sie zeitintensiv zur Aufgabe ist aber die, die einen am meisten voranbringt und was auch immer man vorankommen möchte eat the frog!
00:23:20: Und dann gewinnt.
00:23:21: man hat mal das Gefühl her ich habe etwas geschafft und man hatte halt direkt am Start in den... Beim Start in den Tag.
00:23:34: Hat man das Gefühl, hey, das ist super!
00:23:38: Jetzt habe ich schon was hinbekommen und das hilft einen eben in den Floor zu kommen und weiterzumachen wie so ein großer Schwung auf einer Schauk.
00:23:48: Ja total und es gibt ja auch dieses Prinzip von Energie erzeugt Energie.
00:23:56: Es ist einfach wirklich so, es ist so krass.
00:23:58: Ich fühle das so auch, ich hatte letzte Woche Besuch und es war so schön.
00:24:03: Es war ganz viel los bei uns zu Hause und viele Kinder auch.
00:24:10: Und es war großartig!
00:24:13: Ich war überhaupt nie müde und jetzt sind sie weg und heute bin ich... Gestern waren noch putzend und alles.
00:24:20: Heute bin ich einfach so müde.
00:24:21: Ich denke mir so Mann!
00:24:25: Kommt zurück.
00:24:28: Ich folge den physikalischen Gesetzen, ich bin wie so ein Trägerkörper oder einmal im Bewegung gebracht schwer zu stoppen und dann wenn er runterfällt schwer wieder hochzukriegen eine Sache die noch sehr helfen kann.
00:24:43: Dinge zerkleinern ganz klassisch oder eine riesengroße Aufgabe einfach klein machen.
00:24:50: beim trinken ist es nämlich so.
00:24:53: vielleicht jemand zuhört, der die irgendwie weiß ich habe ein Problem oder es läuft nicht so optimal.
00:25:00: Aber dieses nie wieder ist einfach zu groß oder es überfordert mich.
00:25:05: So der ganze Weg, ich weiß nicht wie.
00:25:07: man muss ja nicht so ultimativ denken.
00:25:11: Es reicht ja auch in den Anfang mal zu üben und sich offen einer Situation zu widmen sagen okay heute Abend trinke mal nicht.
00:25:20: und meine Einstellung dazu ist aber positiv oder zumindest neutral.
00:25:24: Und ich betrachte das ganze Mal wie so ein Experiment, bin einfach offen für den Outcome und das glaube ich kann man auch auf alle möglichen anderen Themen übertragen sagen okay Ich versuche es jetzt mal auch wenn sie mich überfordert und auch wenn ich denke ich habe keine Ahnung auch wenn die Situation gar nicht gut damit umgehen.
00:25:47: Ich versuch's dennoch und ich schau mal, was passiert.
00:25:50: Weil... eigentlich in Wahrheit das schlimmste Gefühl ist ja wenn wir in so eine Schockstarre kommen und gar nicht mehr handlungsfähig sind und dann komplett unbewusst in irgendein ungesundes Verhalten rutschen also irgendwas geiles Essen.
00:26:07: Also war es ungesunder oder so?
00:26:10: Ein
00:26:14: ungesuner geiler Snack.
00:26:16: Es ist ja auch voll okay, es ist sehr voll okay.
00:26:22: Poopsies.
00:26:23: Hast du Poopsie gesagt?
00:26:25: Nein ich habe Chipsies gesagt!
00:26:27: Chipsis?
00:26:28: Ich
00:26:29: habe
00:26:30: Poopsys verstanden.
00:26:31: Keine.
00:26:32: Ich dachte du gehst zu McDonalds und da kommen Poopsis.
00:26:38: Nein ok das musst du raus.
00:26:40: Wieso?
00:26:41: Du musst
00:26:41: alles rausschneiden.
00:26:44: Schau wer ist hier perfektionistisch?
00:26:46: Hast du ein Thema mit Perfekt-Synismus?
00:26:49: Du, Pupsi.
00:26:50: Vielleicht!
00:26:52: Wenn dann nur Chipsis... Chipsies?
00:26:54: Ja, hundert.
00:26:55: Wer sagt das denn?
00:26:56: Hundert.
00:26:56: und auch zu Chipschipsies habe ich noch nie gehört.
00:26:59: Hallo ganz viele Menschen.
00:27:00: Chipsie
00:27:01: ist so eine Verniedlichung.
00:27:02: Chippsies.
00:27:02: Okay.
00:27:04: Ist genauso wie Snacko.
00:27:05: Snackoo.
00:27:08: Sagst du nicht Snackooo?
00:27:09: Nein.
00:27:11: Ich sag... Was sagst du?
00:27:12: Snack.
00:27:13: Ach, wie lang
00:27:14: war ich?
00:27:14: Voll.
00:27:16: Okay, bleiben wir mal bei deinem Perfektionismus.
00:27:18: Also du bist perfektionistisch?
00:27:22: Womann merkst du das?
00:27:25: Ich glaube ich war nicht von Natur aus.
00:27:27: perfektionästisch muss man auch sagen.
00:27:30: Mir wurde das von Eltern und gewissen Beziehungspartnern anerzogen.
00:27:39: Von Ex-Beziehungspartnern oder von Exfreunden.
00:27:43: Wie können die dir das Perfektsynismus anerziehen
00:27:47: jetzt?
00:27:47: im Sinne von öfter mal gehört, dass das Schlampeck gemacht worden ist.
00:27:53: Nicht gut genug, egal ob es um
00:27:56: Küchen aufräumen
00:27:58: oder sonstiges geht.
00:28:01: Ja also ich wirklich von Natur aus nicht perfektionistisch aber mein Vater hardcore und ich bin jetzt dabei wieder diesen anerzogenen Perfektionismus zu verlernen.
00:28:15: Cool!
00:28:17: Und das funktioniert manchmal besser, manchmal schlechter.
00:28:19: Wobei man auch unterscheiden muss zwischen... Ich möchte ja gewisse Sachen gut machen.
00:28:26: Sei es jetzt im beruflichen Umfeld oder sei es jetzt wenn ich keine Ahnung den Kuchen backe, möchte ich dass das einfach gelingt oder dass es gut
00:28:33: wird
00:28:34: und einfach so.
00:28:36: diesen Anspruch an sich selbst ist ja total okay.
00:28:39: der überzogene Anspruch An sich selbst dieses Es muss alles perfekt sein!
00:28:43: Das habe ich schon geschafft loszulassen.
00:28:46: Aber ich merke schon, dass dieser Perfektionismus oder dieser vermeintliche Perfktionismus ist ja natürlich auch ein Schutz vom Selbstwert.
00:28:54: Das heißt wenn ich vermeintlich alles perfekt mache was natürlich nie geht dann kann ich auch nicht scheitern und dann versage ich nicht.
00:29:04: Ja also
00:29:06: der
00:29:06: Tät selbst wird Versagensangst bla bla bla
00:29:10: Die Angst davor, nicht gut genug zu sein.
00:29:13: Die Angst vor Ablehnung und Bewertung ist ja scheinbar so groß dass ich so perfekt machen muss damit ich dem definitiv aus dem Weg gehe.
00:29:23: das heißt Ich bin ja überfordert damit dass ich scheitern könnte Damit dass Leute mich irgendwie abwerten könnten für ein Versuch
00:29:33: Ja oder Nicht-Gut-Fempen Dass ich nicht genüge So wie ich einfach so mein Können nicht genügt.
00:29:42: Meine Fähigkeiten, diesen Perfektionismus kannst du ja auf alles umlegen.
00:29:48: Bei mir kommt der Perfekzionismus sicher von dem auch.
00:29:51: oder dieses Streben nach Perfktion weil ich zwei Jobs hatte als ich noch jünger war recht schnell entlasten waren, wo ich mir jahrelang einfach die Schulter ran gegeben habe und gesagt hab okay... Ich war zu doof.
00:30:10: Ich war nicht gut genug.
00:30:12: Es hat halt einfach einen Prozess war oder äußerliche Umstände hatte.
00:30:15: das war natürlich so.
00:30:18: es war natürlich auch so.
00:30:20: aber darauf kommt man dann einfach nichts wenn man so veranlagt ist wie ich und dass dann einfach sehr schnell zu sich nimmt ja?
00:30:28: Man hätte auch sagen können Der blöde Arbeitgeber hat mich entlassen, aber nein.
00:30:33: Das war nicht der Arbeitgeberschuld sondern ich war selber schuld weil ich nicht gut genug
00:30:37: war.".
00:30:37: Ich finde in einem jungen Leben passiert das immer als jung und man lernt und eigentlich wäre es eine super schöne Kompetenz da mit gut umgehen zu können auch mal zu hören hey du bist dann noch nicht gut genug drin wir entlassen dich also jetzt natürlich auch das hardcore Beispiel Ja, und dann daran nicht zugrunde zu gehen sondern sagen okay ja dann mache ich es besser oder das macht mir kein Spaß mehr was anderes.
00:31:04: Aber da stärkt er auch.
00:31:05: also so kann kann kann enorm stärken.
00:31:08: wir alle sind irgendwann mit Ablehnung konfrontiert sei es jetzt beziehungstechnisch oder im beruf oder irgendwas läuft mal nicht so.
00:31:16: Also dass ist ja ohnehin ein Ding mit dem wir umgehen lernen müssen dürfen dürfen.
00:31:25: öfter man mit solchen Situationen konfrontiert ist, merke ich.
00:31:29: Also die außerhalb der eigenen Komfortzone liegen, desto sicherer wird man auch im Umgang damit und das ist irgendwie dann eine sehr schön schöne erlernte Kompetenz.
00:31:40: um wieder darauf zurückzukommen dass man sich denkt okay ich probiere es jetzt mal aus und es ist jetzt mal für ne Zeit egal ob beruflich oder... Ich weiß nicht jetzt nicht Beziehung weil aber kann auch sein ja kann alles sein.
00:31:59: Und dann hat man auch nicht so Angst vor dem Sprung ins kalten Wasser oder vor einer neuen Veränderung, weil man sich denkt okay das habe ich schon gemacht, dass hab' ich überlebt... Das und das ist passiert!
00:32:12: Es ist irgendwie alles immer gut ausgegangen oder noch besser geworden als davor.
00:32:18: Total dieses Bewusstsein darüber Das wird schon.
00:32:23: Und selbst wenn es irgendwie nicht klappt, dass es wird schon irgendwie werden.
00:32:25: Also dieses Ohrvertrauen auch ein bisschen in sich und im Prozess das ist total wichtig.
00:32:33: Zum Thema Perfektionismus möchte ich noch eine Sache sagen.
00:32:36: Ich finde das was am meisten nervt beim Perfekcionismus ist, dass er so verdammten Zeitfresser ist Weil du einfach ewig brauchst.
00:32:45: Also um dich erstmal auch zu raffen, weil die meisten Perfektionen das dann prokrastinieren erst mal ewig bis sie überhaupt schaffen überhaupt anzufangen.
00:32:51: Es ist frisch so wie du könntest ja tausend andere Sachen gut machen womit dann einfach sehr viel weiter geht als Eine kleine Sache total perfekt, die eh nicht perfekt wird, weil es perfekt nicht gibt?
00:33:04: Nein das kann es ja auch gar nichts.
00:33:06: Es ist ja auch wie gesagt also aus meiner Erfahrung aus der Architektur kommend ist das meiste was perfektionistisch dort gehandhabt wird für die anderen überhaupt nicht sichtbar.
00:33:16: Das ist ja der spannende daran.
00:33:18: Also ich gebe dir ein einfaches Beispiel wenn du einen Plan bis zur Unendlichkeit putzt und säuberst Und schaust dass keine Linien doppelt übereinander liegen und dass da nichts herumschwirt in dem plan Keine Sau ausgedruckt außer dir, wenn du mit onehundertfünfundsiebzig Prozent Zoom reinzoomst.
00:33:36: Und das heißt wie gesagt nicht dass man jetzt den Anspruch... Das muss halt jeder für sich selbst definieren.
00:33:41: was ist mein Anspruch an mich selber?
00:33:44: Was möchte ich gut machen?
00:33:46: Was kann ich aber auch loslassen wenn es genug is?
00:33:49: Muss ich wirklich die Fünfzehnte Font ausprobieren auf dieser Webseite oder reicht es vielleicht,
00:33:56: wenn ich fünf ausprobiere?
00:33:57: Ich bin doch perfektionistisch.
00:33:58: Nein!
00:34:00: Das geht mein Lebenszeit dahin.
00:34:07: Aber das macht auch ein bisschen Spaß.
00:34:08: Es ist einfach eine Superablegungsmanöver.
00:34:11: Man möchte ja nicht fertig werden.
00:34:13: Wie hast du vorher gesagt die meisten Perfektionisten prokrastinieren?
00:34:17: Ja.
00:34:20: Ja, das ist dann.
00:34:21: Machst du eine Website?
00:34:23: Wir brauchen die eigentlich.
00:34:26: Man braucht es schon ein bisschen.
00:34:31: Ehe!
00:34:31: Also mit so Designsachen da furchtbar... Da geht die Zeit total flöten.
00:34:36: Aber unser Thema ist gar nicht perfekt.
00:34:37: zu Nismus.
00:34:38: Es war nur ein kleiner Aspekt und wir haben jetzt viel Raum gegeben.
00:34:40: Warum auch immer?
00:34:41: keine
00:34:41: Ahnung?!
00:34:46: Aber wir waren eigentlich okay.
00:34:47: wie kommen wir denn raus aus der Überforderung?
00:34:50: Genau.
00:34:51: Wir haben dem ja so viel Raum auch gegeben, weil es halt Hand in Hand geht.
00:34:55: Es geht Hand an Hand?
00:34:56: Ja ich glaube das betrifft doch einige genau aber sich überfordert fühlen... Ich kenne es manchmal bei so ganz kleinen Sachen im Supermarkt zum Beispiel oder der Frage was essen wir heute?
00:35:06: und ich denke ich weiß nicht wenn mir gerade alles zuviel ist.
00:35:10: und dann sag' ich gerne wenn's möglich ist ich kann grad keine Entscheidung treffen.
00:35:16: treff du eine Entscheidung bitte Lass mich in Ruhe!
00:35:22: Ich mache einfach entscheidig, bin bei einem dabei.
00:35:26: Aber das ist jetzt ein bisschen lustig.
00:35:28: aber ich meine so ins Groß übertragen wir müssen ja auch nicht alles jedes Problem lösen können.
00:35:36: Wir können ja auch sagen ne das überfordert mich und das möchte ich auch.
00:35:42: also dass es mir zum Beispiel so viel Verantwortung im Job Da möchte ich mich gar nicht hin entwickeln.
00:35:47: Das macht mir gar keine Freude, weil ich finde Dinge müssen ja auch irgendwie Freude bereiten und Spaß machen.
00:35:55: Und man muss sich nicht in jede Rolle reinquetschen.
00:36:00: Man kann sagen okay also ich möchte weder selbstständig werden noch möchte ich irgendeinen totalen hohe Position im Job.
00:36:11: Ich bin einfach total happy, mit dem hier das ist mir alles bekannt und vertraut.
00:36:14: Und nach der Arbeit kann ich richtig gut abschalten... ...und that's it?
00:36:18: Ist doch super!
00:36:21: Ja wenn es bedürflich sich da ist.
00:36:24: Sorry.
00:36:25: Aber auch dafür muss ich mich erst mal kennen und wissen okay was will ich eigentlich?
00:36:30: Was möchte ich?
00:36:32: Und ist das dann auch ok?
00:36:33: und komme ich nicht ständig in diesen Vergleich mit anderen oder so?
00:36:39: Nur weil das wen anders, das ist ja auch immer noch das.
00:36:42: Auch mit psychischen Erkrankungen vielleicht.
00:36:44: also wenn wir uns ständig damit anderen vergleichen und sagen aber die hält das so lange aus der macht der Stress gar nichts.
00:36:53: und mir aber schon da muss man auch erstmal klarkommen und lernen sich nicht ständig irgendwie zu vergleiche.
00:37:00: ok dann überfordern mich halt Dinge die andere locker wegstecken.
00:37:05: Aber auch das weiß man ja nicht.
00:37:07: Das ist ein Trugschluss, du hast ja nur das Gefühl es überfordert dich und jemand anderen überhaupt nichts.
00:37:12: Du siehst ja nicht was der zu Hause macht wenn er anhause
00:37:15: kommt.
00:37:16: Da stimmt!
00:37:17: Ja da stimmt, aber genau vor Dingen wo man's vielleicht wirklich weiß.
00:37:22: Gut ja dann wie gesagt auch da wieder bei sich selbst bleiben und noch Grenzen ziehen oder noch lernen nein zu sagen oder halt eben zu wissen wo gehts?
00:37:32: Was möchte ich eigentlich im Leben?
00:37:34: Wille ich wirklich diesen hardcore-stressigen Job, wo es Tag um Tag irgendwie einfach abgeht oder reicht mir ein viel weniger stressiger Job der vielleicht nicht so gut bezahlt ist aber mich dafür viel happier und entspannt einem Alltag macht.
00:37:53: Ja!
00:37:55: Und du hast total Recht... also du hast doch total recht.
00:37:59: wir wissen Wirklich, manchmal ja auch.
00:38:01: Nicht was andere überfordert und wir denken immer nur wie ihr seid.
00:38:07: Rekt!
00:38:10: Beforderung ist kein Versagen sondern Signal.
00:38:14: Das stimmt das unterschreib ich.
00:38:16: wunderschöne Abschlussworte.
00:38:18: Cool war ein schöner Abend mit dir Kattie.
00:38:23: Wann dich auch Linda?
00:38:28: Ja, das war es für heute.
00:38:30: Vielen vielen lieben Dank fürs Zuhören!
00:38:32: Ich wünsche euch jetzt einen ganz tollen Start in den Juni in den Sommer!
00:38:37: Yeah mega cool.
00:38:39: wir hören uns nächste Woche Donnerstag wieder hier mit einer neuen Folge und bis dahin fühle dich mal deine Linde von Sauberart.
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